2015

Eröffnung des Familiencafés „LivingRoom“ im Flüchtlingsheim Stallschreiberstraße

Am vergangenen Freitag, dem 27.2.2015 eröffnete im Flüchtlingsheim Stallschreiberstraße das Familiencafé „LivingRoom“. Mit Kuchen, belegten Brötchen und großer Vorfreude erwarteten die Bewohner/innen und die drei Projektträger, der Verein Nestwärme, das MehrGenerationenHaus Wassertor 48 e.V. sowie der PRISOD Wohnheimbetrieb seine Gäste im Foyer.
Eröffnung des Café Stallschreiberstraße
Im hellen und großzügigen „LivingRoom“ können sich Bewohner/innen des Flüchtlingsheims nun täglich zwischen 8.00 und 22.00 Uhr kennenlernen, lesen, gemeinsam spielen und essen. Das Familienzentrum Ritterburg der Nestwärme und das MehrGenerationenHaus 48 e.V. werden darüber hinaus kostenfreie und offene Kreativ-, Bewegungs- und Begegnungsangebote sowie Krabbel- und Frauengruppen anbieten. Diese richten sich jedoch nicht nur an die Bewohner/innen, sondern auch an die Familien, Senioren sowie Kitas und Schulen der Nachbarschaft. Sich Kennenlernen ist hierbei das große Ziel: „Wir hoffen mit dem LivingRoom eine gute Vernetzung in den Sozialraum aufbauen zu können. Wir hoffen, dass die Nachbarschaft und die Bewohner das Café gut annehmen und sich kennen lernen und sich gegenseitig stützen“ , fasst die Koordinartorin im Familienzentrum des Vereins Nestwärme die Zielsetzung zusammen.
Eröffnung des Café Stallschreiberstraße
Unterstützt wird dieses Pilotprojekt durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft im Rahmen des Landesprogramms Berliner Familienzentren sowie dem Jugendamt Friedrichshain-Kreuzberg.

18.03.2015
Fenja Kothe
Koordinatorin Familienzentrum Ritterburg

Begegnung im Wohnzimmer: Neues Familiencafé im Flüchtlingsheim
Willkommen
Viel wird über Flüchtlinge berichtet, doch wer steckt eigentlich dahinter?
Anwohnertreffen
Das Wohnheim für Flüchtlinge und Asylbewerber in der Stallschreiber Straße 12 (PRISOD GmbH), das Familienzentrum „Ritterburg“ des Vereins „Nestwärme“ und das „MehrGenerationenHaus Wassertor 48 e.V.“ wagen zusammen ein Experiment – das Familiencafé „LivingRoom“ im Eingangsbereich des Flüchtlingsheims. Hier begegnen sich Anwohner aus der Nachbarschaft und die Bewohner der Unterkunft bei Kaffee und Kuchen, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Das Café – gemütlich wie ein Wohnzimmer – ist von Montag bis Freitag täglich geöffnet.
Das Familienzentrum „Ritterburg“ und das „MehrGenerationenHaus“ bieten zusätzlich kostenfreie Kreativ-, Bewegungs- und Begegnungsangebote sowie Krabbel- und Frauengruppen an. Diese richten sich an Flüchtlinge, jedoch auch an die Familien, Senioren sowie Kitas und Schulen in der Nachbarschaft.
Den Initiatoren geht es darum, Begegnungen zu ermöglichen und Vorurteile abzubauen: „Wir hoffen, dass die Nachbarschaft und die Bewohner das Café gut annehmen, sich kennenlernen und gegenseitig stützen“, erklärt die Koordinatorin des Familienzentrums Fenja Kothe. Bereits einen Monat nach der Eröffnung beobachtet sie erste Erfolge: „Aus anonymen Flüchtlingen werden Menschen mit einem Namen und einer Geschichte, sie bekommen ein Gesicht. Die Kreuzberger, die im Café vorbeikommen, bestätigen mir oft, dass sie viel voneinander lernen können.“

Unterstützt wird dieses Pilotprojekt durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft im Rahmen des Landesprogramms Berliner Familienzentren sowie dem Jugendamt Friedrichshain-Kreuzberg.

Die Förderer