2013

23.12.2013

Rückblick 2013

Liebe Freunde,

im Jahr 2013 sind wir wieder etwas gewachsen und haben uns auch ein wenig verändert.
In unseren laufenden Projekten haben wir Kontinuität entwickelt und konnten uns stabilisieren. Die beiden Kitas sind sehr gut frequentiert und wir können sagen, dass unser Anspruch der Integration von Kindern mit HIV in der Kita Nestwärme erfüllt wurde.
In der Kita Ritterburg verfolgen wir vor allem die Sprachförderung und die Integration von Kindern mit körperlicher oder seelischer Behinderung.
Unser Familienzentrum wurde durch viele Initiativen und Angebote ausgebaut. Viele Familien finden hierher und nehmen an den regelmäßigen Angeboten teil. Einige tolle Angebote will ich hier nennen:
Der Deutschkurs, die Krabbelgruppe, das freie Spiel im Bewegungs- und Kreativraum, der Sazunterricht und die Vor-Kita-Gruppe.
Alle diese Angebote sind gut besucht und machen unser Familienzentrum lebendig.
In der kleinen Ritterburg konnten wir unseren Kinder- und Jugendtreff wieder aktivieren. Durch die Schaffung einer Stelle (Kulturpädagogin) bis 2015 können wir nun Projekte für die Schulkinder, die in der Hauptsache am Nachmittag, wenn die Schule vorbei ist, stattfinden, ins Leben rufen. Für 2014 ist auf dem Gelände ein Fußball- und Volleyballplatz geplant. Wenn alles klappt ist die Anlage im Sommer fertig.

Pfliz im Nest ist vor allem im Raum Brandenburg unterwegs und berät und betreut erfolgreich Pflegeeltern. Durch Seminarangebote und regelmäßige Veranstaltungen, werden die Pflegeeltern unterstützt.

Die HIV-betroffenen Jugendlichen haben sich regelmäßig getroffen und in diesem Jahr zwei Reisen unternommen. Die gemeinsame Reise nachLutherstadt – Wittenberg war eher den etwas jüngeren vorbehalten und wurde, wie immer, durch die Michael Stich Stiftung und die Deutsche AIDS Stiftung finanziert.
Die zweite Reise ging nach Mallorca und war eher etwas für die älteren Jugendlichen. Diese Reise wurde durch die Peter Maffay Stiftung möglich, die eine Hazienda mit Kost und Logie zur Verfügung stellte. Auch der Verein „Be your own hero“ unterstützte diese Reise. Für die Kinder und Jugendlichen war es wieder die Möglichkeit sich auszutauschen und eine gute Zeit zu haben.

Die Familientreffen in der Ritterstrasse waren auch gut besucht und die Köche aus der Orangerie bei ZiK boten den Familien wieder ein schönes und schmackhaftes Buffet.

Die Gründung der Integrationsfirma Nestwärme plus gGmbH nahm in diesem Jahr viel Raum ein. Im September war es soweit. Nestwärme plus gGmbH wurde gegründet.
Nestwärme plus stellt 40% Mitarbeiter ein, die von Behinderung betroffen sind. Außerdem werden Jugendliche im Bereich Küche ausgebildet. Die Dienstleistungen von Nestwärme plus können auf der Homepage www.nestwaermeplus.de in Augenschein genommen werden.
Das Wachstum vom Verein Nestwärme hat diesen Schritt notwendig gemacht. So konnten wir die Verwaltung entlasten und Aufgaben besser verteilen. Das Beste daran aber ist, dass wir Menschen mit einer Behinderung einen Arbeitsplatz anbieten können. Dafür haben wir entsprechende Ressourcen zur Verfügung gestellt und arbeiten mit dem Integrationsamt zusammen.

Wir bedanken uns bei allen Freunden und Förderern. Mit Euch allen zusammen haben wir das alles meistern können. Wir haben uns sehr über die vielen kleinen und großen Spenden gefreut. Vielen Dank!
Auch in diesem Jahr haben uns wieder mit großen Spenden der Charity Club Berlin unterstützt und Kinderlachen aus Dotmund. Mit beiden gemeinnützigen Vereinen verbindet uns eine langjährige Freundschaft. Vielen Dank!
Sony Europe Limited Deutschland erfreute uns am Ende des Jahres mit einer großzügigen Spende. Vielen Dank!
Die Berliner Volksbank erfreute uns ebenfalls am Ende des Jahres mit einer großzügigen Spende. Vielen Dank!

Viele Projekte stehen im Neuen Jahr 2014 an!

Dacherneuerung in der kleinen Ritterburg. Ist unbedingt nötig, weil wir die Räume sonst nicht mehr für die Kinder- und Jugendfreizeit nutzen können.

Boltzplatz für Fußball und Volleyball auf dem Jugendfreizeitgelände.

Erweiterung der Küche

Neue Akzente in der inclusiven Arbeit für Menschen mit HIV setzen.

Dafür zählen wir weiterhin auf Euch!

Wir wünschen allen ein beschauliches Weihnachtsfest und einen guten Start im Neuen Jahr 2014.

Joachim Dörrfeld, Antje Lindstedt und Martin Quente